Haushaltsbuch-Station

Heute zeige ich euch mein neustes Graupappe-Werk.

Jeden Monat aufs Neue fange ich an, alle unsere Ausgaben aufzuschreiben, einfach um einen besseren Überblick zu haben. Nach Tag sortiert wird alles notiert. Auf halber Strecke, in der Mitte des Monats, finde ich dann noch einen Bon für einen Tag, den ich schon längst eingetragen hatte. Diese Ausgabe kritzel ich dann noch irgendwie an den Rand. Oder ich komme einfach gar nicht dazu alles direkt einzutragen und dann stapeln sich die Bons hier auf dem Esstisch. Wer hat da noch Lust im Laufe oder am Ende des Monats alles zu sortieren? Ich jedenfalls nicht, und ertappe mich dann häufig, dass ich den Monat nicht mehr vollende und entnervt aufgebe.

Aber das gehört jetzt der Vergangenheit an. An meine Bedürfnisse angepasst ist meine Haushaltsbuch-Station entstanden.

Sie ist in drei Bereiche geteilt. Im vorderen Bereich ein Taschenbüchlein, mit einem Umschlag für jeden einzelnen Tag des Monats. Dahinter steht mein Haushaltsbuch und auf der rechten Seiten ist Platz für Stifte und Notizpapier.


Hier noch die Innenansicht:

Das Umschlagbüchlein habe ich so gestaltet, dass man es aus der Station herausnehmen kann.



Die einzelnen Taschen sind durchnummeriert. Ich habe mich bewusst gegen gestempelte Ziffern entschieden und stattdessen meinen Brother P-Touch zum labeln verwendet.



Für die Umschläge habe ich Tonzeichenpapier verwendet; mit Cardstock wäre es sonst zu voluminös und vor allem auch recht teuer geworden. Vom Stil her habe ich es wie beim Buchbinden gemacht. Buchbinderleinen habe ich ja noch genug im Vorrat.



Was das Haushaltsbuch angeht habe ich zunächst überlegt, ob ich das auch selbst herstelle. Als ich dann aber das Clipbook von Filofax entdeckt habe, war klar, dass ich mir diese Arbeit nicht machen werde. Kein Wunder bei diesem schönen Grünton, der super zum Papier passt.


Die Einlagen sind schnell gemacht und ausgedruckt gewesen.


Und wie funktioniert das nun, wird sich jetzt der eine oder andere fragen. Eigentlich ganz einfach.

Wenn ich einkaufen war, stecke ich den Bon in den Schlitz für den jeweiligen Tag. War ich z.B. beim Bäcker, wo ich nicht zwangsweise einen Bon habe, notiere ich den Betrag auf einem Notizzettel und stecke ihn ebenfalls in den richtigen Tag. Für feste Ausgaben, die jeden Monat anfallen (z.B. Miete) befinden sich im Schlitz vor dem Tag 1 kleine Kärtchen, auf denen die Art der Ausgabe und der Betrag vermerkt sind. Sobald eine dieser Ausgaben auf unserem Kontoauszug erscheint, stecke ich das Kärtchen in das entsprechende Abteil. Die Kärtchen zeige ich euch hier nicht - man muss ja nicht alles Preisgeben.

Spätestens am Ende des Monats kann ich mir das Taschenbüchlein nehmen und alles gut vorsortiert in das Haushaltsbuch eintragen. Auf den Ende des Monats warte ich aber nicht, sondern mache das jetzt jeden Sonntag und geht ganz fix.

Kommentare:

  1. Hallo Sylvia,
    auch wenn ich keinen Bedarf an einem Haushaltsbuch habe, finde ich deine Idee und deren Umsetzung absolut toll! Sehr schön und sauber gearbeitet und wirklich gut durchdacht.
    Danke fürs zeigen und viele Grüße aus Bremen, Corinna

    AntwortenLöschen
  2. Ich führe auch Haushaltsbuch. Aber nur die Standardvariante. So wie du, bevor du dir das tolle System ausgedacht hast. Deine Umsetzung gefällt mir sehr gut.
    Liebe Grüße Kerstin

    AntwortenLöschen
  3. Wow! Was für schöne Sachen du machst! Bin gerade über Youtube (danipeuss-Kommentar) bei dir gelandet & komme bestimmt öfter vorbei! :-)

    AntwortenLöschen